Titel: Indiana Jones und das Königreich des KristallschädelsLand: USA
Original Titel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal SkullJahr: 2008
Alternativ Titel: Indiana Jones 4 / Indy 4 / Indiana Jones and the City of the Gods / Fourth Installment of the Indiana Jones Adventures Länge: 123 min
Ö-Kinost.: 2008-05-23
Genre: Action-Abenteuer 
Regie: Steven Spielberg: A. I. - Künstliche IntelligenzE.T. - Der AußerirdischeMinority ReportCatch Me If You CanTerminalKrieg der WeltenMünchen
Darsteller: Harrison Ford: Walk Among the Tombstones, AFirewallHollywood CopsK-19 Showdown in der TiefeApocalypse Now ReduxSchatten der Wahrheit
Shia LaBeouf: Geheimnis von Green Lake, DasAusser KontrolleDisturbiaKönige der WellenTransformersBobbyConstantine
Cate Blanchett: Seltsame Fall des Benjamin Button, DerI'm Not ThereElizabeth - Das goldene KönigreichGood German, TheTagebuch eines SkandalsBabelTiefseetaucher, DieAviator, TheCoffee and CigarettesMissing, TheHerr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, DerJournalistin, DieLiebe der Charlotte Gray, DieHerr der Ringe: Zwei Türme, DerSchiffsmeldungen, DieHeavenHerr der Ringe: Die Gefährten, DerBanditen!Gift - Die dunkle Gabe, TheIn stürmischen ZeitenTurbulenzen - und andere KatastrophenTalentierte Mr. Ripley, Der
Ray Winstone: Ripley's GameBreaking & Entering - Einbruch & DiebstahlPeaceful WarriorSchatz zum Verlieben, EinLegende des Beowulf, DieDeparted - Unter FeindenKing ArthurUnterwegs nach Cold MountainLetzte RundeSexy Beast
Karen Allen: 
John Hurt: MirandaOxford Murders, TheAlien - Director's CutOwning MahownyHellboy 2 - Die goldene ArmeeGoldene Kompass, DerV wie VendettaManderlayVerbotene Schlüssel, DerHellboyDogvilleCorellis MandolineLost Souls - Verlorene Seelen
Jim Broadbent: Tulip FeverValiantNicholas NicklebyTintenherzHot Fuzz - Zwei Bad Boys räumen aufChroniken von Narnia: Der König von Narnia, DieVanity Fair - Jahrmarkt der EitelkeitRobotsIn 80 Tagen um die WeltBridget Jones - Am Rande des WahnsinnsGangs of New YorkIrisMoulin RougeBridget Jones - Schokolade zum Frühstück
 
Inhalt:

1957: Am Höhepunkt des Kalten Krieges können Indiana Jones (FORD) und sein Kumpel Mac (WINSTONE) nur mit knapper Not den bösen Sowjetagenten entkommen. Zurück am Marshall College erklärt Indys enger Freund und Dekan (BROADBENT), dass er ihn kündigen muss, da die Regierung wegen seiner jüngsten Aktivitäten Druck ausüben würde. Gemeinsam mit dem jungen, aufsässigen Mutt (LaBEOUF) bricht Indy nach Peru auf, um dort einen der spektakulärsten archäologischen Funde zu machen, den Kristallschädel von Akator. Dort angekommen bemerken sie jedoch schnell, dass sie nicht alleine nach dem Artefakt suchen. Die Sowjets unter der Führung von Irina Spalko (BLANCHETT) glauben, dass der gespenstische Kristallschädel ihnen helfen kann, die Welt zu beherrschen...

Kritik:

Viele Jahre lang hat man versucht, ein passendes Drehbuch für den Film zu finden. M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“, „Stuart Little“, etc.) wurde ebenso wie Tom Stoppard („Brazil“, „Shakespeare in Love“) gebeten, eines zu schreiben. Frank Darabont („Die Verurteilten“, „The Green Mile“) lieferte schließlich eines ab, in dem nicht nur Sean Connery ein weiteres Mal als Indys Vater auftreten sollte, sondern in dem auch Kevin Costner als Bruder von Indiana Jones in Erscheinung treten sollte. Dieses Script wurde aber von George Lucas abgelehnt. Schließlich wurde ein Drehbuch von David Koepp („Jurassic Park 1 und 2“, „Mission: Impossible“, „Spider-Man 1 und 4“) akzeptiert.

Indy Versus Alien.
Nach so viel hin und her durfte man also wenigstens ein gutes Script erwarten. Doch genau dieses ist die größte Schwäche von „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“. Während man in der ersten Hälfte des Films wenigstens noch gut unterhalten wird, greift man sich danach nur noch verwundert an den Kopf. Die Welt des Indiana Jones hat doch wahrlich genügend zu bieten. Die Fans wären nach 19-jähriger Abstinenz wohl mit einem normalen, zünftigen Action-Adventure durchaus zufrieden gewesen. Warum um alles in der Welt muss man den armen Uni-Professor nur gegen Außerirdische aus einer anderen Dimension kämpfen lassen? Nazis, Chinesen, Sowjets, Majas – total egal, aber doch nicht sowas! Wenn Steven Spielberg einen zweiten Teil von „Die unheimliche Begegnung mit der dritten Art“ drehen will, dann soll er das bitteschön machen, aber doch nicht in ein Indy-Abenteuer verpacken…

Schlechte Computeranimationen.
Über die Regiearbeit von Spielberg mag man geteilter Meinung sein. Über seine andauernden, deplatzierten Slapstick-Einlagen hat man in den Vorgängerfilmen ja bereits genauso gerne hinweg gesehen, wie über die Tatsache, dass man seinen Filmsets immer ansieht, dass es ebensolche sind. Warum er diesmal allerdings den Großteil der Action-Sequenzen mit grottenschlechten Computeranimationen ausfüllen musste, wird wohl ein Rätsel bleiben. Beispielsweise erinnert die Auto-Verfolgungsjagd zwar unweigerlich an die legendäre Lorenfahrt im Bergwerk in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, ist aber viel zu lange ausgefallen und total schlecht animiert. Wesentlich besser sind hingegen diesmal die Tiere (ob die Ameisen oder die große Schlange) gelungen.

Gute Schauspieler.
Auch schauspielerisch darf man nicht meckern: Trotz des fortgeschrittenen Alters von Harrison Ford gibt er die Rolle immer noch sehr glaubhaft. Und mit Kalibern einer Cate Blanchett, eines Jim Broadbent, oder eines John Hurt hat man sich auch tolle Verstärkung geholt. Selbst der junge Shia LaBeouf tut, was von ihm erwartet wurde und fällt keineswegs negativ auf.

Fazit:
Auch wenn „Indy 4“ keine komplette Katastrophe ist, so hat man wohl den Hit des Sommers erwartet, was er keinesfalls ist. Spielberg/Lucas tragen zumindest sehr viel dazu bei, die Legende endgültig zu begraben.

-> Review by Highlander

Wertung: 6 von 10