Titel: GermanikusLand: D
Original Titel: GermanikusJahr: 2003
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 90 min
Ö-Kinost.: 2004-03-26
Genre: Komödie 
Regie: Hanns Christian Müller: 
Darsteller: Gerhard Polt: 
Gisela Schneeberger: Kalt ist der Abendhauch
Moritz Bleibtreu: Baader-Meinhof Komplex, DerFree Rainer - Dein Fernseher lügtElementarteilchenMünchenC(r)ookFall Furtwängler, DerLammbock - Alles in HandarbeitExperiment, DasLuna PapaIm Juli.
Rufus Beck: 
Anke Engelke: Urmel aus dem EisWixxer, Der
Annette Frier: 
Tom Gerhardt: Siegfried
Hilmi Sözer: Was nicht passt, wird passend gemachtSchuh des Manitu - Extra Large, DerSchuh des Manitu, Der
 
Inhalt:

Hermann (POLT) lebt in einem alten Germanenstamm. Eigentlich sollte er mit den anderen Männern von seinem Dorf in den Krieg ziehen. Da aber auch jemand zu Hause bleiben und auf die Frauen aufpassen muss, trifft es ausgerechnet ihn. Als Hahn im Korb darf er natürlich alle Damen beglücken und als die Frau des Häuptlings bei dessen Rückkehr schwanger ist, bleibt Hermann nur die Flucht. Kurz darauf tappt er aber in eine römische Falle und wird nach Rom verschleppt, wo sein Abenteuer eigentlich erst beginnt…

Kritik:

Gerhard Polt kehrt also zu den Wurzeln seines Megaerfolges „Man spricht Deutsh“ zurück – zumindest, was die Örtlichkeiten angeht. Abermals versucht er sein Glück auf der italienischen Halbinsel. Diesmal allerdings, das kann man gleich vorweg nehmen, ist das Ergebnis nicht annähernd so lustig ausgefallen, wie seine Reise in den Achtzigern des zwanzigsten Jahrhunderts.

Nach etlichen Startverschiebungen ist „Germanikus“ – die deutsche Antwort auf „Gladiator“, wie uns der Filmverleih gerne Glauben machen will – mit einem Jahr Verzögerung also endlich auf unseren Leinwänden zu bewundern. Neben Polt, dem hell leuchtenden Stern des Films, versucht sich noch gut ein halbes Dutzend Comedians aus der TV-Welt als Schauspieler. Angefangen von Anke Engelke und Annette Frier bis hin zu Tom Gerhard und Bernhard Hoecker, dürfen nun alle Stolz sein, auch einmal in einem Kinofilm mitgewirkt zu haben.

Leider zünden die Gags des Filmes kaum. Man lächelt zwar hier und schmunzelt da, aber dann kommt auch schon wieder so ein plakativer, hirnverbrannter Proletengag, der nicht sein müsste und man ärgert sich. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum es der Film in der Startwoche in Österreich nicht einmal in die Top 10 schaffte und am ersten Wochenende nicht einmal 5000 Leute ihn sehen wollten.

Positiv bleibt anzumerken, dass „Germanikus“ wenigstens zu unterhalten vermag. Die Zeit vergeht jedenfalls wie im Sanduhr umdrehen.

Unterdurchschnittliche Schmähkost aus deutschen Landen – aber immerhin gut gemacht und mit nicht allzu peinlicher Ausstattung und Kulisse.

Wertung: 3 von 10