Titel: Day After Tomorrow, TheLand: USA
Original Titel: Day After Tomorrow, TheJahr: 2004
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 124 min
Ö-Kinost.: 2004-05-28
Genre: Actiondrama 
Regie: Roland Emmerich: Patriot, Der10.000 BC2012Phantastische Reise, Die
Darsteller: Dennis Quaid: Entscheidung - Eine wahre Geschichte, DieAlamo - Der Traum, Das Schicksal, Die Legende, TheFlug des Phoenix, Der8 BlickwinkelAmerican Dreamz - Alles nur ShowDeine, Meine und UnsereReine ChefsacheCold Creek Manor - Das Haus am FlussHimmel so fern, DemTraffic - Macht des KartellsFrequencyLeben und Lieben in L. A.
Jake Gyllenhaal: Good Girl, TheBubble BoyDonnie DarkoPrince of Persia - Der Sand der ZeitMachtlosZodiac - Die Spur des KillersBeweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn, DerBrokeback MountainJarheadMoonlight Mile - Eine Familiengeschichte
Emmy Rossum: PassionadaPoseidonPhantom der Oper, Das
Sela Ward: Jede Sekunde zählt - The GuardianDirty Dancing 2
Tamlyn Tomita: 
Austin Nichols: Wimbledon - Spiel, Satz und ... Liebe
 
Inhalt:

Der Klimatologe Jack Hall (QUAID) hat eine neue Eiszeit vorhergesagt. Aber er dachte nicht im Traum daran, sie selbst noch zu erleben. Eine heftige und plötzliche Veränderung des Erdklimas lässt die Elemente überall auf der Welt aus dem Ruder laufen. Sie hinterlassen Zerstörung und Chaos: Fluten, Tornados, Hagel und Temperaturen, die es in diesem Ausmaß nie zuvor gab, bedrohen den Planeten. Jack muss den Präsidenten schnell davon überzeugen, das gesamte Land zu evakuieren, um das Leben von Millionen gefährdeter Menschen zu retten. Darunter auch das seines Sohnes Sam (GYLLENHAAL). Als Sam im tief gefrorenen New York festsitzt, tritt Jack eine gefährliche Reise gegen die Zeit von Washington aus an.

Kritik:

Ein Monumentalwerk ist garantiert.
Einen Namen hat sich der deutsche Regisseurs Roland Emmerich in Hollywood gemacht, weil er mit seinen Filmen immer unter dem veranschlagten Budget blieb. Er setzte viele Effekte wesentlich günstiger in Szene, als es seine Kollegen getan hätten. Wann immer ein neuer Film von ihm ansteht, kann man sicher sein, dass es sich um ein Monumentalwerk handelt. „The Day After Tomorrow“ bildet da keine Ausnahme.

Um den Film so realisieren zu können, wie sich Emmerich das vorgestellt hat, ist er mit seiner Idee von Filmstudio zu Filmstudio gelaufen um sich das nötige Budget und den Final-Cut zu sichern. In der Ausführung hat er dann nicht nur zehn verschiedene Arten von Schnee verwendet, sondern auch alle vorkommenden Städte mit einem neuartigen Verfahren scannen lassen, damit deren Abbildungen so realistisch wie möglich wirken.

Zeitgemäßer Umweltschutz.
Dass sein ökologisches Anliegen zwar in einem solchen zeitlichen Rahmen, wie er im Film abläuft, übertrieben ist, aber grundsätzlich seine Berechtigung hat, zeigen ein paar einfache Beispiele: Die vergangenen zehn Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Schweiz erlebte den heißesten Juni seit 250 Jahren. In Spanien stürzten 4 kg schwere Eisblöcke vom Himmel. Im letzen Mai wurden die USA von 512 Tornados heimgesucht. Aus der Antarktis löste sich ein Eisberg in der Größe des amerikanischen Bundesstaates Delaware. Ostchina wurde von den schwersten Regenfällen seit 72 Jahren überflutet. Im Pazifik wütete ein Zyklon mit der Geschwindigkeit von 280 km/h.

Vieles davon findet sich auch im Film wieder. Dass Emmerich dabei den Umweltschutz-Zeigefinger nicht zu sehr erhebt, ist einer der Gründe, warum der Film bestimmt erfolgreich sein wird. Ein anderer ist, dass sich das Werk irre spannend präsentiert. Die genialen Spezialeffekte bleiben dabei im Hintergrund und ergänzen die Handlung mit wundervollen Bildern.

Weltuntergangsstimmung auf amerikanisch.
Natürlich bietet das Monumentalwerk auch genügend Angriffsfläche für Kritik. So bedient Emmerich beispielsweise haufenweise Klischees: Er inszeniert hoffnungslos heroisch und teilweise (immer noch) zu amerikanisch patriotisch. Außer den amerikanischen Metropolen ist ihm kaum eine Stadt einen Blick wert. Dabei darf das Hollywood-Sign ebenso wenig fehlen, wie der Präsident, der als letztes das Krisengebiet verlässt. Er verliert sich auch wieder in Einzelschicksalen und vergisst dabei auf einige der eindringlichsten Probleme, die sich durch so eine Katastrophe ergeben würden.

Fazit: In Summe ist „The Day After Tomorrow“ ein höchst spannender, groß angelegter Öko-Thriller. Leider kommt einem aber die Inszenierung ziemlich bekannt vor. Man glaubt das alles schon in „Independence Day“ und/oder „Godzilla“ gesehen zu haben.

Wertung: 8 von 10