Titel: Sexte Semester - Diese Brüder sind Schwestern, DasLand: USA
Original Titel: Sorority BoysJahr: 2002
Alternativ Titel: Sexte Semester, Das Länge: 93 min
Ö-Kinost.: 2002-09-27
Genre: Komödie 
Regie: Wallace Wolodarsky: 
Darsteller: Barry Watson: Tötet Mrs. Tingle!Boogeyman - Der schwarze Mann
Michael Rosenbaum: Poolhall Junkies
Harland Williams: 
Melissa Sagemiller: Soul SurvivorsAnatomie einer EntführungJede Sekunde zählt - The GuardianRan an die Braut
 
Inhalt:

Die Studienkollegen Dave (WATSON), Adam (ROSENBAUM) und Doofer (WILLIAMS) leben zusammen in einem Zimmer einer Studentenvereinigung. Dave, der auch Schatzmeister ist, wird verdächtigt die Vereinskassa veruntreut zu haben und die drei werden rausgeworfen. Die Kumpels wiederum verdächtigen Leah (SAGEMILLER), von der feministischen Vereinigung, dass Geld gestohlen zu haben, da die zwei Vereinigungen seit jeher in Streit leben. Um der Sache auf den Grund zu gehen, verkleiden sich die drei als Mädchen um sich so Zugang zum weiblichem Vereinshaus erschleichen zu können. Irgendwie müssen die Freunde aber zurück in ihr ehemaliges Zimmer kommen, um dort eine Videokassette zu holen, die ihre Unschuld beweisen kann...

Kritik:

Nicht das erste mal wird das Travestie-Thema in eine Komödie verpackt. Robin Williams verwandelte sich in „Mrs. Doubtfire“ um seinen Kindern wenigstens als Kindermädchen Nahe sein zu können und gibt sich als Barbesitzer in „Ein Käfig voller Narren“ als Hetero aus; Dustin Hoffmann lernt als „Tootsy“, dass es eine Frau trotz ihrer weiblichen Attribute nicht leichter hat; Wesley Snipes, Patrick Swayze und John Leguiamo reisen als Dragqueens in „To Wong Foo“ über die Landstraße und so weiter und so fort...

Wieder eine Teenykomödie in der es hauptsächlich um Sex geht. Diskrepanzen zwischen Weibchen und Männchen werden oft auf kindische Art gelöst. Wenn man auf oberflächlichen Humor steht, gibt es viel zu lachen. Ansatzweise wird versucht mit dem Klischee des hässlichen Entleins aufzuräumen. Diese Intention geht jedoch bei dem zeitweise recht tiefem Humor unter. Das typische „Happy End“ nach endlosen Verwirrungen ist genauso vorhersehbar, wie der Rest des Films.

Wertung: 4 von 10