Titel: Street KingsLand: USA
Original Titel: Street KingsJahr: 2008
Alternativ Titel: Night Watchman, The / Night Watch Länge: 109 min
Ö-Kinost.: 2008-06-27
Genre: Krimi-Thriller 
Regie: David Ayer: Harsh Times
Darsteller: Keanu Reeves: TripoliMatrix, TheTag, an dem die Erde stillstand, DerScanner Darkly - Der dunkle Schirm, AHaus am See, DasConstantineWas das Herz begehrtMatrix Revolutions, TheMatrix Reloaded, TheHardballGift - Die dunkle Gabe, TheSweet NovemberHelden aus der zweiten ReiheWatcher, The
Forest Whitaker: Air I Breathe, The8 BlickwinkelLetzte König von Schottland, DerNicht auflegen!Panic Room
Hugh Laurie: ValiantFlug des Phoenix, DerStuart Little 2Stuart Little
Chris Evans: Perfect Score, TheNanny DiariesFantastic Four: Rise of the Silver SurferSunshine (2007)TMNTFantastic FourFinal CallNicht noch ein Teenie-Film
Terry Crews: IdiocracyHarsh TimesNorbit
Naomie Harris: Miami ViceAfter the Sunset28 Days Later
Jay Mohr: Pluto NashGo!Glücksprinzip, DasSex oder stirbLeben und Lieben in L. A.
Cedric the Entertainer: Better ManBarbershopHerr des HausesMadagascar 2Talk to MeMadagascarBe Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten grossen HitLemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse(Un)möglicher Härtefall, Ein
 
Inhalt:

Detective Tom Ludlow (REEVES) vom L.A.P.D. gerät nach einer spektakulären Geiselnahme ins Visier des internen Ermittlers Biggs (LAURIE), der nur darauf zu warten scheint, dass der frustrierte Cop einen Fehler begeht. Als einige Tage später Ludlows früherer Partner von Maskierten brutal erschossen wird und in Ludlows Armen stirbt, gehört der Polizist zu den Hauptverdächtigen. Trotz seiner Niedergeschlagenheit will Ludlow jedoch die Täter stellen, und da kann ihn keiner aufhalten, auch nicht sein Vorgesetzter, Captain Jack Wander (WHITAKER)...

Kritik:

Der Buch-Autor James Ellroy scheint mit der Adaptierung seiner Bücher wohl nicht ganz zufrieden gewesen zu sein. Kein Wunder, nach dem von der Kritik geliebten „L.A. Confidential“, wurden seine Stoffe entweder miserabel umgesetzt („The Black Dahlia“) oder hatten keinen Erfolg („Dark Blue“). Es wurde also Zeit für Ellroy, sein erstes eigenes Drehbuch zu schreiben. Und wie es aussieht, könnte „Street Kings“ sowohl bei den Kritikern, als auch beim Publikum ankommen. David Ayer - seines Zeichens selbst eher Drehbuchautor als Regisseur („The Fast and the Furious“, „Training Day“, „S.W.A.T.“) - legt bei seiner zweiten Regiearbeit eher Wert auf Action, denn auf leise Töne. Wobei aber (leider) die Worte auch nicht zu kurz kommen. Zu textlastig präsentiert sich der Film. Viele Dialoge hätte man sich wohl sparen können, da die Handlung sich ohnehin selbst erklärt. Ein weiteres Manko des Streifens ist die teilweise Vorhersehbarkeit der Geschichte. Filmfans, die ein wenig aufpassen, erahnen bereits von Beginn an, was am Ende als großer Twist präsentiert wird…

Gute Leistungen.
Positiv fallen hingegen vor allem die Darstellungen auf. Wer noch immer behaupten möchte, dass Keanu Reeves nicht schauspielen kann, der sollte ihn in „Street Kings“ mal genau beobachten. Es meistert seine tragende Rolle mit Bravour. Über Forest Whitaker braucht man diesbezüglich ohnehin kein Wort verlieren. Nett auch das Wiedersehen mit Hugh „Dr. House“ Laurie, der bezeichnenderweise seinen Erstauftritt in einem Krankenhaus hat. Souverän unterstrichen wird die Handlung vom eindringlichen aber sich nicht in Front drängenden Score von Graeme Revell.

Fazit:
Will man dem Film glauben, so gibt es keine guten Cops – nur böse und ganz böse Polizisten. Sieht man über diese falsche Moralvorstellung hinweg, bekommt man einen sehenswerten Action-Thriller serviert.

-> Review by Highlander

Kinostart in Deutschland: 17. April 2008

Wertung: 7 von 10