Titel: JumperLand: USA
Original Titel: JumperJahr: 2008
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 88 min
Ö-Kinost.: 2008-03-28
Genre: Sci-Fi-Abenteuer 
Regie: Doug Liman: Bourne Identität, DieMr. and Mrs. SmithGo!
Darsteller: Hayden Christensen: Other Side of SimpleFactory GirlStar Wars: Episode III - Die Rache der SithHaus am Meer, DasStar Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
Samuel L. Jackson: Caveman's ValentineCountry of My Skull51st State, TheGesicht der Wahrheit, DasTwisted - Der erste VerdachtCool & Fool - Mein Partner mit der großen SchnauzeStar Wars: The Clone WarsBlack Snake MoanZimmer 1408Home of the BraveStar Wars: Episode III - Die Rache der SithXXX: The Next LevelIncredibles - Die UnglaublichenKill Bill: Volume 2S.W.A.T. - Die SpezialeinheitKill Bill: Volume 1BasicSpurwechselTriple X - xXxStar Wars: Episode II - Angriff der KlonkriegerShaft - Noch Fragen?UnzerbrechlichRules - Sekunden der Entscheidung
Diane Lane: Void MoonGlass House, TheLächeln der Sterne, DasUntraceableFrau mit Hund sucht Mann mit HerzUnter der Sonne der ToskanaUntreuHardballSturm, Der
Jamie Bell: Nicholas NicklebyDeathwatchHallam Foe - This Is My StoryFlags of Our FathersKing KongBilly Elliot - I Will Dance
Rachel Bilson: Letzte Kuss, Der
Michael Rooker: Slither - Voll auf den Schleim gegangenReplicant
 
Inhalt:

David Rice (CHRISTENSEN) dachte immer, er sei ein ganz gewöhnlicher Typ – bis er durch Zufall entdeckt: Er ist ein „Jumper“. Sekundenschnell kann sich David nach Tokio teleportieren, ins Kolosseum nach Rom oder zu den Pyramiden von Gizeh. Oder er besorgt sich ein paar Millionen aus dem nächsten Banktresor. Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Verfolgt von einer Geheimorganisation, den Paladinen, die Menschen wie ihn auslöschen wollen, verbündet sich David mit einem anderen „Jumper“ Griffin (BELL). Doch die Paladine haben bereits seine Freundin Millie (BILSON) in ihrer Gewalt…

Kritik:

Als die ersten Details zu dem Film bekannt wurden, hörte man große Töne, die „Jumper“ mit „Matrix“ verglichen. Nun, davon kann ganz sicher keine Rede sein. Der Film ist zwar cool inszeniert, technisch in Ordnung und wird vor allem das junge Zielpublikum interessieren, zeigt aber beileibe nichts Neues. Am ehesten ist der Streifen wohl als eine Mischung aus „Sliders“ und „Timeline“ zu sehen. Und – welch Ironie – „Jumper“ hat die gleichen Probleme wie der letztgenannte Film...

Wirres Herumgehüpfe!
Mal abgesehen davon, dass es wieder mal viel zu viele Zufälle und filmtypische Situationen gibt, vergibt man in der Umsetzung der grandiosen Idee sehr viel – mehr noch: Man zerstört den Film! Die viele Technik und Action ist ja gut gemeint, erreicht aber leider den gegenteiligen Effekt. Ein Overkill entsteht – zumindest hier kann man den Streifen also mit „Matrix Revolutions“ vergleichen, wenn man unbedingt eine Verbindung schaffen mag. Das liegt einerseits am Drehbuch, das viel zu weit geht, andererseits aber auch an der Umsetzung, durch die am Ende nur noch ein wirres Herumgehüpfe bleibt. Was total fehlt ist vor allem die Spannung! Außerdem ist der Grund warum die Paladine die Jumper jagen, im Endeffekt total unzureichend…

Warum???
Man wollte mit dem Film ohne Zweifel die Basis für einen Mehrteiler schaffen und da es „Jumper“ auch tatsächlich an die Spitze der US-Kino-Charts geschafft hat und somit ein entsprechendes Einspielergebnis vorweisen kann, wird man dieses Vorhaben wohl auch durchsetzen. Viel besser wäre allerdings gewesen, zu Beginn erstmal kleinere Brötchen zu backen. Die Idee gibt enorm viel her. Warum hat man sich erstmal nicht nur auf den Jumper allein konzentriert? Mussten die Paladine wirklich schon im ersten Teil her? Und wenn ja, hätte man sie nicht wenigstens besser ausarbeiten können? Warum hat der Bösewicht Roland (JACKSON) null Tiefe? Musste man wirklich soweit gehen, dass die Jumper ganze Hausteile mit sich nehmen können? Warum hat man beispielsweise nicht eine zeitliche Frist zwischen zwei möglichen Sprüngen eingebaut um das wilde gejumpe zu vermeiden? Ganz zu schweigen von Diane Lane – wenn man schon so eine großartige Schauspielerin bekommt, warum setzt man sie dann gerade mal drei Minuten lang ein?

Fazit:
Gute Idee – schlechte Umsetzung! Das ganze Projekt wirkt total unausgegoren und wie ein Schnellschuss – diesmal wohl ein Schuss ins Knie!

-> Review by Highlander

Wertung: 4 von 10