Titel: CloverfieldLand: USA
Original Titel: CloverfieldJahr: 2007
Alternativ Titel: Cheese / Clover / 1-18-08 / 18.01.2008 Länge: 84 min
Ö-Kinost.: 2008-02-01
Genre: Sci-Fi-Action 
Regie: Matt Reeves: 
Darsteller: Blake Lively: 
Lizzy Caplan: 
Mike Vogel: GrindPoseidonWo die Liebe hinfälltTexas Chainsaw Massacre, The
Michael Stahl-David: 
Odet Jasmin: 
 
Inhalt:

Um zwölf Uhr nachts ist die Welt noch in Ordnung. Eine Abschiedsparty in Manhattan, Freunde unter sich, gute Laune und reichlich Drinks. Nur eine halbe Stunde später nähern sich Explosionen, die Lichter gehen aus und das Unheil zieht eine Schneise der Verwüstung durch Manhattan. Um ein Uhr morgens liegt die Welt in Trümmern.

Kritik:

Im Jahr 1999 sorgte ein Horror-Thriller für ziemlich viel Aufsehen. Nicht nur wegen seiner eigenwilligen Werbekampagne, bei der vor dem Kinostart Massen-E-Mails ausgesendet wurden, aus denen hervorging, dass es sich bei dem Streifen um reale Aufnahmen handeln würde. Vielmehr auch wegen der damals neuartigen Kameraführung wurde die Billigproduktion „Blair Witch Project“ zum Megahit.

P.O.V.
Mit „Cloverfield“ versucht man nun, ähnliche Wege zu beschreiten. Kino-Trailer, bei denen der Name des Films nicht verraten wird. Plakate und Kartonaufsteller im Kino ohne Titel, nur mit Startdatum und Bekanntgabe desselbigen erst mit Startdatum. Das gab es vorher noch nie. Und auch die Kameraführung zeigt den P.O.V. (Point of View) eines der Akteure. Dadurch ist natürlich das gesamte Bild ständig total verwackelt. Bei „Blair Witch Project“ konnte man das noch als nette, neue Idee nachsehen. Nunmehr ist es aber nur noch nervig.

Halbwegs spannend.
Gut, der Film richtet sich zweifellos an ein junges Zielpublikum. Er versteht sich als coole und hippe Adaptation des Action-Themas. Aber wer will sich schon knapp 1 ½ Stunden eines derart verwackelten Bildes geben, bei dem er kaum erkennen kann, was eigentlich vor sich geht. Einzig positiv bleibt dabei noch, dass die Handlung wenigstens halbwegs spannend in Szene gesetzt wurde. Auf jeden Fall hat J.J. Abrams („Alias“, „Lost“) gut daran getan, die Regie im letzten Moment noch abzugeben und nur als Produzent zu fungieren.

Fazit:
„Godzilla“ meets „Aliens“ meets „Blair Witch Project“. Mit normaler Kamera wäre der Streifen vielleicht gar nicht so schlecht.

-> Review by Highlander

Wertung: 5 von 10