Titel: Beste kommt zum Schluss, DasLand: USA
Original Titel: Bucket List, TheJahr: 2007
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 97 min
Ö-Kinost.: 2008-01-25
Genre: Tragikomödie 
Regie: Rob Reiner: Wo die Liebe hinfälltAlex & Emma
Darsteller: Jack Nicholson: Departed - Unter FeindenWas das Herz begehrtWutprobe, DieAbout SchmidtVersprechen, Das
Morgan Freeman: LevityTuskerBig Bounce, TheLong Walk to FreedomColors Straight UpHigh Crimes - Im Netz der LügenWanted (2008)Batman: The Dark KnightGone Baby Gone - Kein KinderspielEvan AllmächtigContract, TheUngezähmtes Leben, EinUnleashed - EntfesseltBatman BeginsMillion Dollar BabyBruce AllmächtigDreamcatcherAnschlag, DerUnder Suspicion - Mörderisches SpielIm Netz der SpinneNurse Betty
Sean Hayes: Kater macht Theater, Ein
Beverly Todd: 
Rob Morrow: 
 
Inhalt:

Edward Cole (NICHOLSON) und Carter Chambers (FREEMAN) teilen sich ein Krankenzimmer. Obwohl die beiden total verschieden sind, entdecken sie nach und nach Gemeinsamkeiten und werden Verwandte im Angesicht ihres Schicksals: Sie haben nur noch kurze Zeit zu leben. So beginnen sie Versäumtes nachzuholen anhand einer „Löffel-Liste“ – eine Liste mit Dingen im Leben, die man tun will, bevor man den „Löffel abgegeben“ wird. So brechen beide auf eine skurrilen wie aufschlussreichen Reise auf. Während sie die Punkte auf der Liste abhaken, neue hinzufügen und dabei die überbordende Schönheit unserer Welt erleben, stellen sie sich den komplizierten Fragen und noch schwierigeren Antworten, die jeden von uns beschäftigen. Und ohne es zu merken, entwickelt sich zwischen ihnen eine wahre Freundschaft. Dazu gehört Humor, Nachdenken, ein offenes Herz… und ein Standpunkt. Manchmal braucht man eben eine Fristvorgabe, um das Leben auf die Reihe zu bekommen!

Kritik:

Morgan Freeman nach „göttlichen“ Rollen in „Bruce Allmächtig“ und „Evan Allmächtig“ diesmal als ernsthafter Familienmensch; Jack Nicholson in gewohnt sardonischer, wenn auch ein wenig zurückhaltender Manier – ein perfektes Paar, das eines gemeinsam hat: Den bevorstehenden Tod aufgrund einer Krebserkrankung. Sie fassen den Entschluss, nicht einfach so im Krankenhaus zu verrecken, sondern in den letzten Lebensmonaten noch mal so richtig auf den Putz zu hauen. Schließlich kann Coles Geld zwar nicht seine Gesundheit erkaufen, aber so manchen Traum der beiden ermöglichen.

Tränen ohne Kitsch!
Die beiden Hollywood-Größen laufen zu Höchstform auf und geben sowohl dem Krankheitsbild wie auch der erschütternden Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit ein aussagekräftiges Gesicht. „Das Beste kommt zum Schluss“ - zumindest jedoch die in Hollywood-Filmen erwartete Läuterung des „Anti-Helden“. Große Überraschungen bleiben zwar aus und das Drehbuch schreibt vor, dass die beiden eigentlich keine abgefahrenen Dinge tun. Aber gerade der Umstand, dass sie sich nur Wünsche erfüllen, die wohl fast jeder mal machen möchte, steigert den Realismus umso mehr. Regie-Ass Rob Reiner gelingt es, den ruhigen Film auf dem schmalen Grat zwischen Gefühlsduseligkeit und übertriebener Komödie zu balancieren.

Fazit:
„Das Beste kommt zum Schluss“ ist ein berührendes Drama, das fast gänzlich ohne den Kitsch oder die sonst übliche Rührseligkeit auskommt. Genau so muss ein Film zu diesem Thema aussehen!

-> Review by Lemming

Wertung: 9 von 10