Titel: AbbitteLand: GB
Original Titel: AtonementJahr: 2007
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 130 min
Ö-Kinost.: 2007-11-09
Genre: Drama 
Regie: Joe Wright: Stolz und Vorurteil
Darsteller: Keira Knightley: Tulip FeverJacket, ThePirates of the Caribbean - Am Ende der WeltFluch der Karibik 2 - Die Truhe des TodesDominoStolz und VorurteilKing ArthurTatsächlich... LiebeFluch der KaribikKick It Like BeckhamHole, The
James McAvoy: Bright Young ThingsWimbledon - Spiel, Satz und ... LiebePenelopeWanted (2008)Geliebte JaneLetzte König von Schottland, DerChroniken von Narnia: Der König von Narnia, DieSwimming Pool - Der Tod feiert mit
Romola Garai: I Capture the CastleNicholas NicklebyAngel - Ein Leben wie im TraumScoop - Der KnüllerDirty Dancing 2
Saoirse Ronan: 
Brenda Blethyn: PumpkinAbenteuer der Familie StachelbeereSonnyStolz und VorurteilHeffalump - Ein neuer Freund für Winnie PuuhGrabgeflüster - Liebe kann Särge versetzenGrasgeflüster
Vanessa Redgrave: VenusVersprechen, Das
Juno Temple: Erstklassig zickigSchwester der Königin, Die
Gina McKee: Reckoning, The
 
Inhalt:

England im Jahr 1935: Familie Tallis führt trotz des Zweiten Weltkriegs ein privilegiertes und wohlhabendes Leben. Die 13-jährige Briony (RONAN) ist trotz ihrer jungen Jahre eine ernstzunehmende Autorin. Sie beobachtet durch ihr Fenster das Zusammentreffen zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia (KNIGHTLEY) und dem Sohn des Hausmeisters, Robbie Turner (McAVOY). Die beiden verbindet eine leidenschaftliche erste Liebe. Am Abend erwischt Briony die Verliebten zufällig beim Sex in der Bibliothek. Aufgewühlt von dieser Beobachtung äußert sie später einen fatalen Verdacht, als ihre Kusine Lola (TEMPLE) behauptet, vergewaltigt worden zu sein. Wider besseren Wissens versichert sie, Robbie bei der Tat beobachtet zu haben. Dieser wird tatsächlich festgenommen und später als Soldat auf die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs geschickt. Brionys falsche Aussage verändert aber nicht nur das Leben von Robbie, sondern auch das ihrer Schwester Cecilia und ihr eigenes...

Kritik:

Der Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele von Venedig hat sich diese Pole-Position durchaus verdient. Joe Wright füttert sein liebeshungriges Publikum nach „Stolz und Vorurteil“ erneut mit einer bezaubernden Buchadaption für die große Leinwand, in der starke Gefühle und einschmeichelnde Bilder dominieren. Der Oscar prämierte Drehbuchschreiber Christopher Hampton schöpft das Potential von Ian McEwans 2001 erschienen Roman voll aus und zeigt großes Gespür für starke Dialoge und packende Szenen. Keira Knightley übernimmt erneut den weiblichen Part der Liebenden und etabliert sich als erwachsen gewordene Frau mit starkem Ausdruck. Regisseur James McAvoy, der Mann an Keira Knightleys Seite, tritt wirkungsvoll aus ihrem Schatten heraus und schafft es sich gefühlvoll in den Vordergrund zu spielen. Interessant besetzt ist auch der Part der Schlüsselfigur Briony (Saoirse Ronan), die höchstwahrscheinlich nicht zum letzten Mal auf der Leinwand zu sehen ist.

(Joe Wright + Keira Knightly) x Lovestory = Großes Kino!
Kreative Perspektivenwechsel, saubere Steadycam-Shots, beinahe lyrische Kamerafahrten und atemberaubende Kostüme machen „Atonement“ zu einer durch und durch gelungenen Gesamtkomposition. Die unglaublich scharfsinnig-nuancierte Geräuschkulisse, deren Rhythmus in den entscheidenden Szenen direkt in Musik übergeht, verleiht den Bildern einen vollendeten Ausdruck. So wird das Geräusch der Schreibmaschine der kleinen Briony zur Erkennungsmelodie des fantasievollen Charakters und markiert auf der Tonebene die Einschnitte in das Gefühlsleben der Jungschriftstellerin.

Fazit:
Fähige Schauspieler, engagierte Mitarbeiter, Begeisterung für große Gefühle und eine vielversprechende Vorlage machen „Atonement“ zu einer wirklich gelungen Liebesgeschichte. Joe Wright hat erneut alles richtig gemacht und beweist sein Gespür für gefühlvolles Kino.

-> Review by Ewa

Wertung: 7 von 10