Titel: Fremde in dir, DieLand: USA, AUS
Original Titel: Brave One, TheJahr: 2007
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 119 min
Ö-Kinost.: 2007-09-28
Genre: Action-Krimi 
Regie: Neil Jordan: Good Thief, TheBorgia
Darsteller: Jodie Foster: TuskerInsel der Abenteuer, DieInside ManFlight Plan - Ohne jede SpurMathilde - Eine große LiebePanic Room
Naveen Andrews: Planet TerrorLiebe lieber Indisch
Terrence Howard: Iron ManKlang des Herzens, Der
Mary Steenburgen: Hope SpringsStiefbrüder, DieSelbst ist die BrautMein Schatz, unsere Familie und ichBuddy - Der WeihnachtselfHaus am Meer, Das
Jane Adams: 
Dana Eskelson: Cold Creek Manor - Das Haus am Fluss
 
Inhalt:

Die New Yorker Radiomoderatorin Erica Bain (FOSTER) führt ein zufriedenes Leben und liebt ihren Verlobten abgöttisch. Doch all das wird ihr durch einen brutalen Überfall genommen, bei dem sie schwerste Verletzungen erleidet und ihr Zukünftiger stirbt. Unfähig, dieses Trauma zu verarbeiten, beginnt sie nächtliche Streifzüge durch die Straßen, um die Verantwortlichen aufzuspüren...

Kritik:

Ein schlecht gewählter Synchrontitel muss nicht zwangsläufig ein Garant für mittelmäßiges Kinovergnügen sein. „The Brave One“ oder „Die Fremde in dir“ bestätigt diese Annahme und entpuppt sich als packender Psychotriller, der mir seiner Hauptdarstellerin Jodie Foster steht und fällt. Sie reißt als Racheengel erfolgreich eine Männerdomäne ein und etabliert sich als weiblicher Vigilante-Killer im Big Apple. Die Geschichte ist nicht neu und die Umsetzung bis auf kurze kameratechnisch hochwertige Momente nichts Besonderes. Neil Jordans Ass im Ärmel ist Jodies Fosters beeindruckende Leistung, die den Zuschauer unweigerlich in die Verzweiflung und Wut des Hauptcharakters reißt. Wer bisher glaubte es sei nicht möglich sich vor einer 1.61 m großen Frau zu fürchten, der wird hier eines besseren belehrt.

Mittelmäßiges Drehbuch – guter Film.
„The Brave One“ eröffnet uns ein erdrückendes Potpourri der Schattenseiten des Großstadtlebens und wirft damit bereits nach dem zweiten Selbstjustizakt die Frage auf, ob das Drehbuch hier nicht an akuter Überzeichnung leidet. Diese oberflächliche Darstellung des Großstadtdschungels bei Nacht erweißt sich schlussendlich als notwendiges Übel um den Vigilante auf seinem Kreuzzug voranzubringen. Wieder einmal hat man es geschafft aus einem offensichtlich mittelmäßigen Drehbuch einen passablen Film zu machen. Nach dem Abspann der mit der wunderschön traurigen Ballade „Answer“ von Sarah McLachlan die Stimmung des Films ausklingen lässt, macht sich ein beklemmendes Gefühl breit, das einem noch lange nach Verlassen des Kinosaals im Nacken sitzt.

Fazit:
„Die Fremde in dir“ ist ein sehenswerter Thriller mit einer lobenswerten Jodie Foster, die ihren männlichen Kollegen in Sachen Rachefeldzug in nichts nachsteht. Vor allem die Angstgefühle machen den Streifen eines Psychothrillers würdig!

-> Review by Ewa

Wertung: 7 von 10