Titel: Death Proof - TodsicherLand: USA
Original Titel: Grindhouse - Death ProofJahr: 2007
Alternativ Titel: Quentin Tarantino's Death Proof Länge: 113 min
Ö-Kinost.: 2007-07-20
Genre: Horror-Action 
Regie: Quentin Tarantino: Kill Bill: Volume 1Kill Bill: Volume 2Sin City
Darsteller: Kurt Russell: Miracle - Das Wunder von Lake Placid, TheDark BluePoseidonDreamer - Ein Traum wird wahrCrime Is KingVanilla Sky Backdraft; 
Rosario Dawson: Sin City 2Pluto NashRentAusser KontrolleSin CityAlexanderWelcome to the Jungle25 StundenMen in Black IIDen einen oder keinen
Jonathan Loughran: 
Rose McGowan: Planet Terror
Marley Shelton: Bubble BoyGrand Theft ParsonsLetzte Kuss, DerPlanet TerrorSin CityUptown Girls - Eine Zicke kommt selten alleinSchrei wenn du kannstSugar and SpiceJunggeselle, Der
Quentin Tarantino: Planet TerrorKill Bill: Volume 1Little Nicky - Satan Junior
Tracie Thoms: 
Mary Elizabeth Winstead: Stirb langsam 4.0Final Destination 3
 
Inhalt:

Die drei Freundinnen Jungle Julia, Butterfly und Shanna feiern, trinken und haben Spaß. Der hat jedoch bald ein Ende, als sie auf den narbengesichtigen Stuntman Mike (RUSSEL) treffen. Zunächst recht sympathisch, entpuppt er kurz darauf als wahrer Psychopathen, als er die drei mit einem Frontalcrash zu Tode fährt. Er will sein Spielchen bei einem anderen Trio wiederholen, doch da trifft er unerwartet auf Widerstand...

Kritik:

Erneut hat sich Quentin Tarantino mit seinem alten Kumpel Robert Rodriguez zusammen getan um gemeinsam einen Film zu machen – oder besser gesagt zwei Filme (zumindest bei uns). Eigentlich handelt es sich ja nur um einen Steifen namens „Grindhouse“, der aus zwei zusammenhängenden Episoden besteht. Die erste Episode („Death Proof“) wurde von Tarantino gemacht, die zweite („Planet Terror“) von Rodriguez. In den USA waren die beiden Episoden in gekürzter Version als ein 3-Stunden-Film zu sehen. Bei uns hat man die beiden getrennt und bringt sie in längerer Version im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ob das nun Geschäftemacherei ist oder nicht, bleibt dahingestellt…

Grindhouse.
Als „Grindhouse“ wurden in den 1960er- und 70er-Jahren kleine, schmierige Kinos bezeichnet, in denen zumeist Schmuddelfilme (Horror, Softsex, Martial Arts, etc.) gezeigt wurden. Streifen, die besonders billig gedreht wurden und heute bei vielen Leuten Kultstatus genießen. Eben solche Filme, denen „Death Proof“ auch nacheifert. In einer Zeit, wo es normalerweise darum geht, die sauberste Bild- und die beste Tonqualität im Kino zu erleben, wagt es dieser Schmuddelstreifen, gegen den Strom zu schwimmen. Absichtlich werden Kratzer und Bildsprünge eingebaut und das Bild unscharf gehalten. Auch der Ton ist ab und an dumpf und unklar. Ein Spiel zwischen Farbe und Schwarzweiß wird regelrecht zelebriert. Böse Zungen behaupten, dass es bei diesen Streifen völlig unerheblich ist, ob man ihn in einem Qualitäts- oder Schmuddelkino sieht – möglicherweise kommt „Death Proof“ in letzterem sogar noch authentischer über die Leinwand.

Zu lange Dialoge.
Es macht sehr wohl Spaß, Tarantinos anachronistischem Stil zu folgen. Besonders einige Dialoge sind köstlich. Allerdings wird gerade hier auch übertrieben – ab und zu sind diese Gespräche zwischen den Mädels viel zu ausgedehnt und es macht sich Langeweile breit. Weiterer Kritikpunkt: Abgesehen vom Ende, werden praktisch zwei sehr ähnliche Geschichten hintereinander erzählt. Ab der Hälfte des Films kommt dadurch ein Deja-Vu-Gefühl auf.

Fazit:
„Death Proof“ ist übliche Tarantino-Ware. Love him or hate him. Wer Filme wie “Kill Bill” oder “Pulp Fiction” mag, der wird auch an seinem neuesten Werk Gefallen finden. Wer allerdings State-of-the-Art-Kino bevorzugt, sollte lieber Abstand halten!

-> Review by Highlander

Wertung: 7 von 10