Titel: Quantum Trost, EinLand: GB, USA
Original Titel: Quantum of SolaceJahr: 2008
Alternativ Titel: Casino Royale 2 / Bond 22 / James Bond 007: Quantum of Solace Länge: 106 min
Ö-Kinost.: 2008-11-07
Genre: Action-Thriller 
Regie: Marc Forster: Monster's BallWenn Träume fliegen lernenStaySchräger als FiktionDrachenläufer
Darsteller: Daniel Craig: Jacket, TheEnduring LoveGoldene Kompass, DerInvasionCasino RoyaleMünchenLayer CakeRoad to PerditionLara Croft: Tomb RaiderIch träumte von Afrika
Judi Dench: Tagebuch eines SkandalsCasino RoyaleStolz und VorurteilDuft von Lavendel, DerRiddick - Chroniken eines KriegesStirb an einem anderen TagIrisSchiffsmeldungen, DieChocolat... ein kleiner Biß genügt
Jeffrey Wright: InvasionStirb langsam 4.0Casino RoyaleMädchen aus dem Wasser, DasSyrianaBroken Flowers
Olga Kurylenko: Max PayneHitman
Gemma Arterton: Prince of Persia - Der Sand der ZeitGirls von St. Trinian, Die
Mathieu Amalric: Schmetterling und Taucherglocke
Giancarlo Giannini: DarknessCasino RoyaleMann unter Feuer
Jesper Christensen: Dolmetscherin, Die
 
Inhalt:

Nachdem er von Vesper Lynd, der Frau, die er geliebt hat, betrogen wurde, kämpft 007 (CRAIG) gegen das Verlangen an, seine nächste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M (DENCH) Mr White (CHRISTENSEN), der enthüllt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist als zunächst angenommen. Die forensische Abteilung des Geheimdienstes kann einen Mi6-Verräter mit einem Bankkonto in Haiti in Verbindung bringen. Aufgrund einer Verwechslung macht Bond dort die Bekanntschaft der schönen aber resoluten Camille (KURYLENKO), eine Frau, die ihre eigene Vendetta führt. Camille bringt Bond direkt zu Dominic Greene (AMALRIC), einem rücksichtslosen Geschäftsmann und der treibenden Kraft innerhalb der mysteriösen Organisation. Auf einer Mission, die ihn nach Österreich, Italien und Südamerika führt, findet Bond heraus, dass Greene ein Komplott schmiedet und versucht, die totale Kontrolle über eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen der Welt zu gewinnen. Um das zu erreichen, drängt er auf einen Deal mit dem im Exil lebenden General Medrano (COSIO). Indem Greene seine Partner in der Organisation benutzt und seine einflussreichen Kontakte bei der CIA und in der Britischen Regierung manipuliert, verspricht er, das gegenwärtige Regime eines lateinamerikanischen Staates zu stürzen und dem General die Macht zu übertragen – als Gegenleistung für ein scheinbar wertloses Stück Land.

Kritik:

Vor knapp zwei Jahren wurde mit „Casino Royale“ ein Wendepunkt in der James Bond Serie markiert und diese quasi noch einmal von Neuem gestartet. Gleichsam wurde auch ein hervorragender, neuer Hauptdarsteller eingeführt und einer der besten Bond-Filme aller Zeiten erblickte das Licht der Kinowelt. Die Geschichte war zwar in sich abgeschlossen, trotzdem blieben einige Handlungsstränge offen, wodurch es möglich war, mit „Ein Quantum Trost“ direkt an „Casino Royal“ anzuschließen. Und – soviel sei verraten – auch diesmal bleiben wieder ein paar Dinge ungeklärt…

Dreharbeiten in Vorarlberg.
Ziemlich viel Staub wirbelten in Österreich die Dreharbeiten bei den Bregenzer Festspielen auf. Es passiert schließlich nicht alle Tage, dass Hollywood in unserem Land Station macht. Der letzte Bond-Film wurde vor mehr als 20 Jahren hier gedreht („Der Hauch des Todes“). Und tatsächlich durfte man aus den ersten Previews der Weltpresse auch erfahren, dass die Vorarlberger Szenen die besten des Films wären. Das lassen wir mal so stehen…

Wer hat es verbockt?
Als Regisseur konnte diesmal Marc Forster gewonnen werden – einer der momentan wohl angesagtesten Namen in Hollywood, wenn es um qualitativ hochwertige Streifen geht. Nur mit Actionfilmen hat er noch nicht viel Erfahrung gemacht. Und gerade die ruhigen Phasen des Films sind es auch, in denen er seine Klasse ausspielen kann. Gut, auch die schnellen Szenen sind fein in Szene gesetzt. Jedoch verderben die Kamera und der Schnitt hier sehr viel. Dieses Problem aber auf den Kameramann Roberto Schaefer abzuschieben, wäre zu einfach. Dieser ist nämlich bereits seit vielen Jahren immer mit Forster zusammen tätig und hat bisher auch durchwegs gute Arbeit geleistet. Viel mehr hat ein Mann namens Frank Buono – seines Zeichens Doggicam-Operator – es zu verschulden, dass der Film nicht die ausgezeichnete Klasse erreicht hat, die er erreichen hätte können. Dieser Mann hat bereits die Actionszenen bei Filmen wie „Children of Men“, „The Island“, oder „Transformers“ verbockt und hat nun auch „Quantum of Solace“ auf dem Gewissen. Durch seine ständige Ruckelkamera – die in diesem Fall dann auch noch mit schnellen Schnitten gepaart wurde – bekommt man beim Großteil der Szenen gar nicht mehr mit, worum es geht… grauenhaft!

Fazit:
Trotzdem ist der 22. James Bond Film wieder Actionkost auf sehr hohem Niveau. Nicht so gut wie „Casino Royal“, aber besser als viele andere 007-Streifen…

-> Review by Highlander

Wertung: 8 von 10