Titel: Beowulf & GrendelLand: CND, IS
Original Titel: Beowulf & GrendelJahr: 2005
Alternativ Titel: Beowulf Länge: 103 min
Ö-Kinost.: n. n. b.
Genre: Action-Adventure 
Regie: Sturla Gunnarsson: 
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Ingvar Eggert Sigurðsson: 
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Tony Curran: Flug des Phoenix, DerGood German, TheLiga der außergewöhnlichen Gentelmen, Die
 
Inhalt:

Dänemark im 5. Jahrhundert: Als Kind muss der Troll Grendel (Sigurðsson) zusehen, wie sein Vater vom dänischen König Hrothgar (Skarsgård) getötet wird. Grendel selbst verschont er allerdings, was sich später als Fehler herausstellen soll. Grendel hat nämlich Rache geschworen und viele Jahre später tötet er immer wieder die Krieger des Königs. Der junge Held Beowulf (Butler) kommt nach Dänemark um Hrothgar im Kampf gegen den übermächtigen Troll beizustehen. Unfreiwillige Hilfe nimmt sich Beowulf dabei von der Hexe Selma (Polley), welche die Einzige ist, die Grendel verstehen kann und seine Taten zu rechtfertigen versucht. Doch Selma verbirgt ein Geheimnis…

Kritik:

„Beowulf“ ist eines der bedeutendsten Heldenlieder des skandinavischen Raums. Umso überraschender, dass es sehr lange gedauert hat, bis der Stoff endlich fürs Kino adaptiert wurde. Erst 1999 flimmerten dann aber gleich zwei Streifen über den Helden auf den Leinwänden. Einer davon nahm die Story aber nur als Grundlage für eine eigene Geschichte namens „Der 13. Krieger“, mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. Der andere, „Beowulf“, mit Christopher Lambert als Titelheld, erzählte zwar eher das Heldenepos, floppte aber total, weil er einfach schlecht war.

Langsames Erzähltempo statt Krach-Bumm.
Daraus lernte man aber und inszenierte die aktuelle Version grundlegend anders. Zwar wird wieder der erste Teil der Sage erzählt, anstatt aber auf oberflächliche Brachial-Action, setzte man bei „Beowulf & Grendel“ mehr auf die Geschichte und auf Realismus. Der isländische Regisseur Sturla Gunnarsson, der sich sein Gehalt bisher eher mit (bei uns weitgehend unbekannten) Serien verdient hat, schafft es, ein Bild zu malen, bei dem man sich sehr gut vorstellen kann, dass es sich zur damaligen Zeit wirklich so abgespielt hat. Er inszeniert sehr ruhig und mit vielen Dialogen. Aber genau da liegt auch der Schwachpunkt des Films: Es geht nichts weiter. Besonders zu Beginn hätte man die Geschichte schon ein wenig voran treiben können, da sie in dieser Weise leider zu wenig fesselt.

Fazit:
„Beowulf & Grendel“ ist eine sehr realistische und nachvollziehbare Version der Heldensage und – zumindest bis Ende 2007, wenn die Geschichte von Robert Zemeckis ein weiteres Mal ins Kino gebracht wird – die Beste Adaption des Stoffes.

-> Review by Highlander

Wertung: 6 von 10