Titel: Urmel aus dem EisLand: D
Original Titel: Urmel aus dem EisJahr: 2006
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 85 min
Ö-Kinost.: 2006-08-04
Genre: Animation 
Regie: Reinhard Klooss: Urmel voll in Fahrt
Holger Tappe: Back to Gaya
Darsteller: Domenic Redl: 
Wigald Boning: 
Klaus Sonnenschein: 
Anke Engelke: Wixxer, DerGermanikus
Oliver Pocher: 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug
Wolfgang Völz: Mord ist mein Geschäft, Liebling
Christoph Maria Herbst: Neues vom WixxerWo ist Fred?Hui Buh - Das SchlossgespenstErkan & Stefan - Der Tod kommt krassWixxer, Der
 
Inhalt:

TITIWU ist eine kleine Vulkaninsel in den Weiten des Ozeans. Hier lebt und arbeitet Professor HABAKUK TIBATONG (BONING), seines Zeichens Universalgelehrter, Hobby-Zoologe und liebenswerter Eigenbrötler. Herrin über Haushalt, Schule und die kleine Schulgemeinde ist die gleichermaßen resolute wie empfindsame Schweinedame WUTZ (ENGELKE). Neben des Professors Adoptivsohn TIM TINTENKLECKS (IANNOTTA) nimmt eine illustre Schar von Inseltieren am eigenwilligen Sprachunterricht von Tibatong teil: Der Pinguin PING KRAUSE), der Waran WAWA (SCHAFF), der Schuhschnabel SCHUSCH (POCHER) und der See-Elefant SEELEFANT (VÖLZ), der meist auf einer vorgelagerten Klippe liegt und in selbstgewählter Melancholie herzergreifende traurige Lieder singt. So dreht sich der Alltag des Insel-Idylls um die Wonnen und Widrigkeiten angemessener Behausung, kindlicher Eifersüchteleien und der menschlichen Sprache, bis eines schönen Tages ein Eisberg vor die Insel geschwemmt wird. Im Inneren des kleinen Eisbergs befindet sich ein seit der Eiszeit eingefrorenes Urzeit-Ei. Behutsam wird das Ei von den Tieren der Insel ausgebrütet. Und dann springt, ganz plötzlich, ein seltsames grünes Geschöpf heraus: ein URMEL (REDL)! Und damit ist das ruhige Leben auf der Insel vorbei…

Kritik:

Die alte Geschichte der Augsburger Puppenkiste wurde neu für das Kino adaptiert. Dabei wurde besonderer Wert auf die 3D-Animation der Figuren gelegt. Allen voran das Urmel selbst wurde extrem süß umgesetzt. Für die sprachliche Synchronisation konnte man große deutsche Namen wie Wigald Boning, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst oder Oliver Pocher verpflichten.

Kleiner Eisbär mit 3D-Animation.
Die Geschichte selbst erinnert sehr stark an „Der kleine Eisbär“, wurde aber wesentlich hübscher und zeitgemäßer adaptiert. Einziges Manko des Streifens – wenn man es als solches sehen mag: Zielpublikum waren vor allem Kinder im Vorschulalter oder bestenfalls in niedrigen Volksschulklassen. Durch die Erzählweise und –geschwindigkeit der Geschichte, werden sich alle anderen vermutlich ziemlich langweilen.

Fazit:
„Urmel aus dem Eis“ ist wohl der beste Animationsfilm aus dem deutschsprachigen Gebiet in diesem Jahr. Zielpublikum sind allerdings nur die kleinsten Kinder.

Wertung: 6 von 10