Titel: Spider-Man 3Land: USA
Original Titel: Spider-Man 3Jahr: 2007
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 156 min
Ö-Kinost.: 2007-05-04
Genre: Comicverfilmung 
Regie: Sam Raimi: Gift - Die dunkle Gabe, TheSpider-ManSpider-Man 2Spider-Man 4
Darsteller: Tobey Maguire: ElectroboyGood German, TheSpider-Man 2Seabiscuit - Mit dem Willen zum ErfolgSpider-ManCats & Dogs - Wie Hund und Katz'Wonder Boys, DieGottes Werk und Teufels Beitrag This Boy's Life;  Deconstructing Harry; 
Kirsten Dunst: LevityWimbledon - Spiel, Satz und ... LiebeNew York für AnfängerMarie AntoinetteElizabethtownSpider-Man 2Vergiss mein nicht!Mona Lisas LächelnSpider-ManRan an die BrautVerrückt/SchönVirgin Suicides, TheGirls United
James Franco: City by the SeaUltraviolet (2004)SonnyGreat Raid, TheAnnapolisAnanas ExpressLächeln der Sterne, DasIm Tal von ElahFlyboysTristan & IsoldeCompany - Das Ensemble, TheSpider-Man 2Spider-Man
Thomas Haden Church: IdiocracyBroken TrailImagine That - Die Kraft der FantasieSideways
Topher Grace: Liebe auf AnfangReine Chefsache
Bryce Dallas Howard: Terminator - Die ErlösungMädchen aus dem Wasser, DasManderlayVillage - Das Dorf, The
James Cromwell: BlackballSpiel ohne RegelnGeliebte JaneQueen, DieI, Robot - Fehler im SystemAnschlag, DerSpace CowboysJunggeselle, DerGreen Mile, The
J. K. Simmons: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?Astronaut FarmerJunoMachtlosPostalHarsh TimesThank You for SmokingLadykillers, TheSpider-Man 2Hidalgo - 3000 Meilen zum RuhmSpider-ManMexican - Eine heiße Liebe
Dylan Baker: How to DealHead of StateLaramie Projekt, DasFido - Gute Tote sind schwer zu findenHide and Seek - Du kannst dich nicht versteckenKinsey - Die Wahrheit über SexSpider-Man 2Road to PerditionIm Netz der Spinne13 DaysCell, The
Bill Nunn: LockdownPeople I Know
Theresa Russell: Passionada
Elizabeth Banks: HeightsSlither - Voll auf den Schleim gegangenFluch der zwei Schwestern, DerMensch, Dave!Vielleicht, vielleicht auch nichtGebrüder Weihnachtsmann, DieUnbesiegbarSpider-Man 2Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
 
Inhalt:

Peter Parker (TOBEY MAGUIRE) hat es endlich geschafft, seine Liebe zu Mary Jane (KIRSTEN DUNST) und seine Pflichten als Superheld in Einklang zu bringen. Doch schon ziehen am Horizont dunkle Wolken auf. Als sich Spider-Mans Anzug plötzlich pechschwarz verfärbt und ihm neue, ungeahnte Kräfte verleiht, verändert dies auch Peter und bringt die dunklen, rachsüchtigen Seiten seines Charakters ans Licht, Eigenschaften, die Peter bald nicht mehr kontrollieren und beherrschen kann. Unter dem Einfluss des Anzugs wird Peters Ego immer größer. Dabei vernachlässigt er zunehmend all die Menschen, denen er am meisten am Herzen liegt. Bald ist Peter gezwungen, sich zwischen der verführerischen Kraft des neuen Anzugs und dem mitfühlenden Helden, der er einst war, zu entscheiden. Peter muss seine persönlichen Dämonen bezwingen, während zwei der meist gefürchteten Schurken, Sandman (THOMAS HADEN CHURCH) und Venom (TOPHER GRACE), beispiellose Macht erlangen und in ihrer Rachsucht Peter und jeden, den er liebt, bedrohen...

Kritik:

Die ersten beiden Teile der Spinnenmann-Saga kamen nicht nur bei den Kritikern, sondern auch beim Publikum sehr gut an. Nach dem Motto „Never Change a Winning Team“ behielt man Regie und Besetzung bei. So durfte man sich also auf den ersten Mega-Kracher des heurigen Jahres freuen… oder auch nicht!?!

Bis da mal was passiert…
Im Vorspann lässt man die Geschichte der ersten beiden Teile in kurzen Bildern noch einmal Revue passieren – eine gute Einstimmung auf das, was einen gleich erwarten wird. Doch gerade am Beginn ist eigentlich alles ganz anders als bisher. Die Welt ist schön, alles ist toll und die beiden Verliebten, M.J. und Peter, liegen schmusend in einem überdimensionalen Spinnennetz am romantischen Flussufer. Nicht nur, dass diese Sequenz schon mal total überzeichnet und kitschig wirkt, ist sie überdies noch viel zu lang!

Zuuuuuuuufällig…
Der erste wirkliche Tiefpunkt wird aber mit der Verwandlung des Sandman erreicht. Dass der entflohene Sträfling gerade zufällig über den Zaun hüpft, hinter dem sich das geheime Forschungslabor befindet, dass dort gerade zufällig in dem Augenblick ein Experiment beginnt, in das der Sträfling zufällig reinplatzt, und dass er sich dann auch noch zufällig in einer Grube befindet, aus der er nicht raus kommt und zufällig niemand checkt, dass da jemand drinnen ist, sind ein paar Zufälle zu viel! (Ächz, war das ein langer Satz ;-) Ähnlich Negatives gilt wenig später für die Geschichte mit dem Gedächtnisverlust.

Erst wenn er böse wird, wird der Film gut!
Irgendwie hat man das Gefühl, dass nichts weiter geht. Zig Minuten lang muss man sich abmühen mit kitschigem Blabla. Erst wenn der Held auf die dunkle Seite wechselt, wird der Streifen besser. Sehen lassen kann sich die Sache mit der Versuchung. Peter Parker will eigentlich zuerst seinen normalen Spinnen-Anzug nehmen und greift dann doch zum schwarzen. Das ist eine ergreifende Szene, mit der man sich gut identifizieren kann. Es folgt eine Tanzeinlage, die als Hommage an „Die Maske“ zu sehen ist – genau so wie die Szene, wo Peter zu Beginn den Ring verliert natürlich an den guten Frodo erinnern soll…

Heroisch und patriotisch!
Der absolute Tiefpunkt des Films ist aber bestimmt, als die Reporterin ins Mikro ruft: „Gerade als alle Hoffnung vergebens schien“ und Spider-Man dann direkt vor der amerikanischen Flagge dahinschwebt, um zur Rettung zu eilen. Weitere Aussagen der Bösewichter, wie „Es ist schön böse zu sein!“ oder „Böse sein macht mich glücklich!“ tragen das ihre dazu bei, dass die Geschichte unterdurchschnittlich bleibt.

Technik gut, Besetzung durchwachsen!
Positiv zu erwähnen wären auf alle Fälle mal die Technik und die Spezialeffekte, die wieder vom Feinsten sind. Auch die Kämpfe sind großteils fein in Szene gesetzt. Von den Figuren her fällt J. K. Simmons als Chef-Redakteur mal wieder am witzigsten auf. Aber auch Sam Raimis alter Spezi, Bruce Campbell, kann sich als französischer Kellner sehen lassen. Wer ist aber bloß auf die schwachsinnige Idee gekommen die zerbrechliche Bryce Dallas Howard als Supermodell zu besetzen??? Die passt ja wohl so was von gar nicht für die Rolle…

Fazit:
Alles in allem ist der Streifen ja ganz okay… von einem Spider-Man-Film erwartet man sich allerdings doch wesentlich mehr. Sam Raimi sollte es nur wirklich gut sein lassen und lieber mal wieder ein feinen Horrorfilm abliefern, als noch ein Sequel!

-> Review by Highlander

Wertung: 5 von 10