Titel: John RamboLand: USA
Original Titel: Rambo IVJahr: 2008
Alternativ Titel: Rambo 4 / Rambo IV: End of Peace / Rambo IV: In the Serpent's Eye Länge: 91 min
Ö-Kinost.: 2008-02-15
Genre: Action-Thriller 
Regie: Sylvester Stallone: Rocky BalboaPoe
Darsteller: Sylvester Stallone: D-Tox - Im Auge der AngstRocky BalboaMission 3DDriven
Julie Benz: Saw V
Matthew Marsden: Resident Evil - ExtinctionDead or AliveAnacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee
Graham McTavish: 
Paul Schulze: 
 
Inhalt:

Der Söldner John J. Rambo (STALLONE) wird von einer Gruppe von christlichen Missionaren angeheuert, damit er diese während einer Lieferung von Hilfsmitteln nach Burma gegen Piraten verteidigt. Aber das geht schief und die Missionare werden gefangen genommen. Nun muss Rambo einem Team von Söldnern zeigen, wo er die Gruppe abgesetzt hat. Schließlich versuchen sie gemeinsam die Zivilisten zu befreien...

Kritik:

Am 6. Jänner 1983 erblickte John Rambo erstmals das Licht der deutschen Lichtspielhäuser. Und was gibt es schöneres als das 25-Jahr-Jubiläum mit einem neuen Teil der Tetralogie zu feiern. Knapp 20 Jahre nach „Rambo III“ und als die Fans bereits die Hoffnung aufgegeben hatten, irgendwann eine neuerliche Fortsetzung sehen zu dürfen, überrascht Sylvester Stallone mit dem vierten Teil. Natürlich hat die Serie schon lange nichts mehr mit dem ersten Film zu tun, aber mit „Rambo II“ hat sie sich quasi selbst neu erfunden. Gerade in Zeiten der 1000. Seagal–Van Damme–Snipes–Lundgren–Billigproduktion kann man als Actionfan gar nicht genügend dankbar dafür sein, dass jemand das Risiko eingeht und 50 Millionen Dollar in einen Kracher investiert.

Was ist „Rambo“?
„Rambo“, das ist Action pur, knallharte Kämpfe mit Messer, Machete, Pfeil und Bogen, Pistole, Gewehr, Maschinengewehr und noch wesentlich härteren Waffen. „Rambo“ ist ein Kriegsfilm, der sich gar nicht die Mühe macht, sich die falsche Fassade eines so genannten Anti-Kriegsfilms aufsetzen zu wollen. „Rambo“ ist stupides Gemetzel vor einer Minimalstory, der eine Befreiungsaktion zugrunde liegt. „Rambo“ sind Verfolgungsjagten irgendwo in einem Dschungel am Ende der Welt. Und „Rambo“ sind natürlich so genial-einfache One-Liner wie „Ohne Waffen kannst du gar nichts ändern!“, „Lebe für nichts oder sterbe für etwas!“, oder „Fuck the world!“

Fazit:
„John Rambo“ führt die Tradition von „Rambo 2 und 3“ weiter – brutaler und härter denn je. Wer Sylvester Stallone noch ein letztes Mal als Kampfmaschine irgendwo am Arsch der Welt sehen will, darf sich diese Gelegenheit keinesfalls entgehen lassen.

-> Review by Highlander

Wertung: 8 von 10