Titel: Ultraviolet (2006)Land: USA
Original Titel: Ultraviolet (2006)Jahr: 2006
Alternativ Titel: nicht vorhanden Länge: 94 min
Ö-Kinost.: k. Ö-St.
Genre: SciFi-Thriller 
Regie: Kurt Wimmer: EquilibriumMetal Gear Solid
Darsteller: Milla Jovovich: .45Love Birds - Liebe auf den zweiten BlickResident Evil - ExtinctionResident Evil - ApocalypseResident EvilZoolanderReich und die Herrlichkeit, Das The Million Dollar Hotel;  Das 5. Element; 
Cameron Bright: Thank You for SmokingRunning ScaredBirthGodsend
Nick Chinlund: Riddick - Chroniken eines Krieges
Sebastien Andrieu: 
William Fichtner: EquilibriumSpiel ohne RegelnGo!Eisprinzen, DieL. A. CrashBlack Hawk DownSchlimmer geht's immer!Pearl HarborFall Mona - Mordfall, Unfall oder Glücksfall?, DerTiefe der SehnsuchtSturm, Der
 
Inhalt:

Im späten 21. Jahrhundert gibt es zwei Arten von Menschen: Die normalen Menschen und jene, die durch eine genetische Veränderung körperlich und geistig den anderen Menschen weit überlegen sind. Es kommt es zu einem Krieg zwischen den beiden Gruppen, da die genetisch veränderten Menschen eine Bedrohung für den Rest der Menschheit darstellen sollen. Violet (JOVOVICH), eine der genetisch veränderten, muss einen Jungen beschützen, dem nach seinen Leben getrachtet wird...

Kritik:

Man stelle sich ein Videospiel wie „Perfect Dark“ vor. Angenommen dieses sollte verfilmt werden – mit realen Personen, allerdings vor großteils computeranimiertem Hintergrund. So ähnlich haben es sich die Produzenten dieses Filmes vermutlich gedacht, als sie über dem Konzept zu dem Film gebrütet haben. Das Drehbuch von Kurt Wimmer, der kurz zuvor mit „Equilibrium“ einen Überraschungserfolg feiern durfte, war dafür genau passend. Und so durfte Wimmer seine dritte Regiearbeit beginnen…

Minus.
Leider hat das Unterfangen in der Praxis aber nicht so gut geklappt, wie in der Theorie vorgesehen. Zum Ersten konnte die große Masse der Grafiken innerhalb des Budgetrahmens nicht adäquat bearbeitet werden. Teilweise sieht das alles deshalb eher nach einem billigen Computerspiel, denn nach einer 30 Millionen Dollar teuren Filmproduktion aus. Zweitens ist der Film ziemlich trashig, nimmt sich selbst aber erst – da stimmt was nicht. Und nicht zuletzt, da eigentlich der wichtigste Kritikpunkt, springt der Funke zum Zuseher nicht über. Man sieht Violet zwar zu, wie sie alleine gegen 700 Gegner antritt, weiß aber ohnehin, dass sie siegreich vom Platz schreiten wird und fühlt daher auch gar nicht erst mit ihr mit.

Plus.
Aber es gibt natürlich auch Positives anzumerken: Das Beste am Streifen ist zweifellos die Filmmusik von Klaus Badelt. Der Mann hat innerhalb der letzten sechs Jahre mehr als 20 Scores zu Top-Filmen geschrieben und entwickelt sich langsam zu einem der gefragtesten Leute im Business. Außerdem muss man noch den Einsatz der Farben in den Bildern hervorheben. Dabei hat man sich zweifellos etwas gedacht und sie wirken immer sehr gut platziert.

Fazit:
Vielleicht hat man zu hohe Erwartungen von Kurt Wimmer gehabt. Auf jeden Fall ist „Ultraviolet“ um einige Klassen schlechter als „Equilibrium“ und gerade mal Durchschnitt.

-> Review by Highlander

Wertung: 4 von 10