Titel: Omen, DasLand: USA
Original Titel: Omen, TheJahr: 2006
Alternativ Titel: Omen 666 Länge: 100 min
Ö-Kinost.: 2006-06-09
Genre: Horrorthriller 
Regie: John Moore: Im Fadenkreuz - Allein gegen alleMax PayneFlug des Phoenix, Der
Darsteller: Seamus Davey-Fitzpatrick: 
Liev Schreiber: Ten, TheLiebe in den Zeiten der Cholera, DieManchurian Candidate, TheAnschlag, DerKate & LeopoldHamletScream 3
Julia Stiles: EdmondGelegenheit macht LiebeBourne Ultimatum, DasBourne Verschwörung, DiePrinz und ich, DerMona Lisas LächelnOHamletSave the Last DanceDen einen oder keinen
Mia Farrow: Dein Ex - Mein AlbtraumAbgedreht - Be Kind Rewind
David Thewlis: Alle Kinder dieser WeltHarry Potter und der Orden des PhönixBasic Instinct - Neues Spiel für Catherine TramellGangster Nr. 1
Pete Postlethwaite: Between Strangers
Michael Gambon: Harry Potter und der Orden des PhönixGute Hirte, DerTiefseetaucher, DieOpen Range - Weites LandLiebe der Charlotte Gray, DieAli G. IndahouseGosford Park
 
Inhalt:

Wenn Gott die Menschheit von ihren Sünden befreite, indem er ihr seinen Sohn sandte - warum sollte der Teufel dann nicht gleichfalls seinen Sohn senden, um die Menschheit zu verderben? Wenn Christus die Menschheit errettete, wird der Anti-Christ die Menschheit in ihr Verderben stürzen.

Kritik:

„The Amityville Horror“, „The Grudge“ und „The Hills Have Eyes“,… Die Remake-Szene boomt und erhält am magischen Datum des 06.06.2006 ein neues Mitglied – „Das Omen“: Übertriebene Effekte und zwanghaft modernisierte Gewaltdarstellung bleiben dem Kinopublikum in diesem Horror-Remake Gott sei Dank erspart. Wer von einem Remake jedoch Innovationen und eigenständige Interpretationen erwartet, wird von John Moore’s „Omen 2006“ eher enttäuscht sein. Bei dieser Neuauflage des Kult Horror-Thrillers setzt man fast ausnahmslos auf Originaltreue. Die Schock-Momente sind beinahe identisch mit denen des Originals von 1975 und können daher den Gewaltdurst mancher Horror-Fans nicht einmal im Ansatz befriedigen.

Damien is back!
Die schauspielerischen Leistungen von Julia Stiles und Liev Schreiber sind zwar ganz „nett“ bleiben jedoch konturlos und ohne Ecken und Kanten. Der kleine Damien gespielt von Seamus Davey-Fitzpatrick wurde ausgezeichnet gecastet und kann durchaus mit dem kleinen Teufelsohn des Originals konkurrieren. Seine blauen Augen, die er zum einem stechend Blick zusammen kneift haben eindeutig Gänsehautpotential.

Katastrophen als Marketingmaßnahme – geschmacklos!
Einen fahlen Beigeschmack erzeugt lediglich der plumpe Versuch die Geschichte mit den Anschlägen auf das WTC und dem verheerenden Tsunami in Südasien als Vorboten der Geburt des Antichristen in die aktuelle Weltgeschichte zu versetzen. Diese Modernisierung erscheint angesichts der beinahe schon „peinlich“ genauen Anlehnung an das Original fehl am Platz und fungiert lediglich als Marketingstrategie, die sich schon an der Wahl des Erscheinungsdatums zeigt.

Fazit:
Ein Horror-Remake, das ausnahmsweise nicht zu einem, mit Effekten voll gestopftem, Gewaltinferno mutiert, sondern sich als eine charmante Hommage an das Original herausstellt. Hohes Potential im Konkurrenzkampf der Remake-Szene!

-> Review by Ewa

Wertung: 7 von 10