Titel: Asterix und die WikingerLand: DK, F
Original Titel: Astérix et les VikingsJahr: 2006
Alternativ Titel: Asterix and the Vikings Länge: 78 min
Ö-Kinost.: 2006-05-12
Genre: Animation 
Regie: Stefan Fjeldmark: 
Jesper Møller: 
Darsteller: Christian Tramitz: Jerry CottonVaterspiel, DasMord ist mein Geschäft, LieblingFalco - Verdammt, wir leben noch!KeinohrhasenLissi und der wilde Kaiser7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug7 Zwerge - Männer allein im Wald(T)Raumschiff Surprise - Periode 1Schuh des Manitu - Extra Large, DerSchuh des Manitu, Der
Tilo Schmitz: 
Smudo: Rotkäppchen-Verschwörung, Die
Nora Tschirner: Mord ist mein Geschäft, LieblingKeinohrhasenKebab Connection
Dieter Hallervorden: 1 ½ Ritter
Götz Otto: 
 
Inhalt:

Die Wikinger… sie bringen Unglück und Furcht in jedes Dorf, in dem sie einfallen. Sie brandschatzen, rauben und morden – zumindest, wenn sie auf menschliche Wesen treffen. Doch seit einiger Zeit finden sie nur noch leere Siedlungen vor… alle Völker, welche die Wikinger überfallen wollen, sind bereits ausgeflogen. Denn Angst verleiht Flügel. Und da der Häuptling sich in den Kopf setzt fliegen zu lernen, muss nun der größte Feigling gefunden werden, der ihm dann das Fliegen beibringen soll. Dieser ist – nach eigener Definition – der Neffe von Majestix, Grautvornix (Stimme von Smudo). Der befindet sich gerade bei Asterix (Stimme von Tramitz) und Obelix (Stimme von Schmitz) in Ausbildung…

Kritik:

Ganze zwölf Jahre hat es gedauert bis ein Zeichentrick-Asterix sich nach „Asterix erobert Amerika“ wieder die Ehre gibt. Wegen der mittlerweile in Mode gekommenen Realverfilmungen des gallischen Nationalhelden dachten viele schon, dass man wohl nicht mehr mit gezeichneten Abenteuern rechnen dürfte. Dem ist aber Gott sei Dank nicht so. Bevor man sich Weihnachten 2007 auf die dritte „menschliche“ Verfilmung mit dem Titel „Asterix bei den Olympischen Spielen“ freuen darf, bekommt es das Dorf des Zaubertranks noch mit den Wikingern zu tun.

Der hübscheste Asterix, den es je gab.
Basierend auf dem 1967 erschienenen Comic „Asterix und die Normannen“ hat man eine durchaus zeitgemäße Adaption auf die Leinwand gezaubert. Klar können die Bilder nicht mit Hollywood-Produktionen wie „Shrek“ oder „Monster AG“ mithalten, aber das ist bei Asterix auch gar nicht notwendig. Ein Budget von etwa 22 Millionen Euro, 1300 verschiedene Einstellungen, mehr als 100.000 Zeichnungen und bis zu 500 Mitarbeiter, sprechen für sich.

Jeder Ton ein Treffer.
Nach dem Tod von Hans Clarin im letzten Jahr, brauchte der kleine Held eine neue Stimme. Der Österreicher Christian Tramitz erhielt den Zuschlag und hat seine Sache sehr gut gemacht. Auch die anderen Synchron-Rollen sind prominent besetzt: Vom Brachialblödler Didi Hallervorden bis zum Ex-James Bond-Bösewicht Götz Otto reicht die Bandbreite.

Lasche Geschichte.
Was den Spaß allerdings ein wenig verdirbt ist die wenig beeindruckende Geschichte. Irgendwie hat man den Eindruck, dass alle Geschichten aus dem gallischen Dorf bereits erzählt sind und sich nunmehr alles wiederholt. Nette, zeitgemäße Gags wie eine Brieftaube namens SMSix helfen der Story zwar, holen die Kartoffel aber auch nicht aus dem Feuer. Ob Angst nun wirklich Flügel verleiht oder nicht, wollen wir mal offen lassen. Das Conclusio des Films lautet zumindest: „Angst ist, was uns tapfer macht – wahrer Mut zeigt sich erst im Überwinden der Angst!“ Dem ist nichts hinzuzufügen…

Fazit:
Asterix meets „Wickie und die starken Männer“. Fans werden sich trotz der schwachen Story freuen, nach über einem Jahrzehnt wieder ein neues Zeichentrick-Abenteuer mit dem Helden genießen zu dürfen.

-> Review by Highlander

Wertung: 6 von 10