Titel: Mission: Impossible 3Land: USA
Original Titel: Mission: Impossible 3Jahr: 2006
Alternativ Titel: M: I 3 / M:I:3 Länge: 126 min
Ö-Kinost.: 2006-05-05
Genre: Actionkrimi 
Regie: J.J. Abrams: Star Trek
Darsteller: Tom Cruise: Operation Walküre - Das Stauffenberg-AttentatVon Löwen und LämmernKrieg der WeltenCollateralLast SamuraiMinority ReportVanilla SkyMission: Impossible 2Magnolia
Ving Rhames: UndisputedDay of the DeadDark BlueNeidChuck and Larry - Wie Feuer und FlammeGeheime Fenster, DasDawn of the DeadFinal Fantasy - Die Mächte in DirMission: Impossible 2Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung
Keri Russell: Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein RezeptRohtenburgGute-Nacht-GeschichtenKlang des Herzens, DerAn deiner Schulter
Simon Pegg: Shaun of the DeadStar TrekNew York für AnfängerRun, Fatboy, RunHot Fuzz - Zwei Bad Boys räumen auf
Laurence Fishburne: Biker BoyzLet's Kill Bobby ZAssault on Precinct 13Matrix, The21Fantastic Four: Rise of the Silver SurferTMNTBobbyMystic RiverMatrix Revolutions, TheMatrix Reloaded, The
Philip Seymour Hoffman: Owning MahownyDoubtTödliche EntscheidungKrieg des Charlie Wilson, DerCapote... und dann kam PollyUnterwegs nach Cold MountainPunch-Drunk Love25 Stunden
Jonathan Rhys-Meyers: Klang des Herzens, DerMatch PointVanity Fair - Jahrmarkt der EitelkeitAlexanderKick It Like Beckham
Billy Crudup: Liebe ist NervensacheGute Hirte, DerStage BeautyBig Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende machtLiebe der Charlotte Gray, DieAlmost Famous - Fast berühmt
Eddie Marsan: Beowulf & GrendelIllusionist, DerHancock27 DressesMiami ViceGeheime Leben der Worte, DasV wie VendettaNew World, TheVera Drake - Frau und Mutter
Michelle Monaghan: TruckerAusser KontrolleVerliebt in die BrautGone Baby Gone - Kein KinderspielNach 7 Tagen ausgeflittertKaltes LandKiss Kiss, Bang Bang
 
Inhalt:

Eigentlich hatte der IMP-Geheimagent Ethan Hunt (CRUISE) vor, ein wenig kürzer zu treten. Er träumt von einer Familie und heiratet die Krankenschwester Julia (MONAGHAN). Der gefährliche und sadistische Waffenschieber Owen Davian (HOFFMAN) hat aber andere Pläne. Er entführt Julia und erpresst Hunt, eine geheimnisvolle Biowaffe mit dem Decknamen „Hasenpfote“ für ihn zu besorgen. Davian möchte diese für 800 Millionen Dollar weiterverkaufen. Dass mit diesem Gangster nicht zu Spaßen ist, hat Hunt erst kürzlich gemerkt, als Davian seine Kollegin Lindsey Ferris (RUSSEL) entführt und getötet hat. Ethan muss also all sein Können aufbringen, um Julia aus den Klauen seines Feindes zu befreien…

Kritik:

Seit einiger Zeit schon verfolgt der UIP-Filmverleih bei Großproduktionen weltweit die Strategie, dass keine Kritiken vor dem Kinostarttermin veröffentlicht werden dürfen. Bei den Pressevorführungen müssen die Journalisten dafür sogar extra unterschreiben. Bei „M:I:3“ waren für das normale Publikum nicht einmal Vorpremieren zu sehen. In Österreich müssten also alle Normalsterblichen bis Freitag (!) warten und durften auch bis kurz davor keine Reviews lesen. Warum? Wohl aus Angst vor schlechten Rezensionen, welche das 150 Millionen Dollar teure Spektakel schon vor Erscheinen verreißen und so die Leute frühzeitig vom Kino fernhalten könnten…

Mängel beim Drehbuch.
Zehn Jahre nach Teil 1 und sechs Jahre nach „M:I:2“ (weltweites Einspielergebnis: 550 Millionen Dollar) schickt man Ethan Hunt also in sein drittes Kinoabenteuer. Gedauert hat es deshalb so lang, weil man mehrmals den Regisseur gewechselt hat. Erste Wahl war eigentlich David Fincher, der den Film schon zwei Jahre vorher fertigstellen sollte. Dieser beharrte aber – wie bei all seinen Filmen – auf den Final Cut, welchen man ihm nicht zugestand. Nachdem auch andere Regisseure wegen künstlerischer Differenzen von Board gegangen sind, einigte man sich schließlich mit J.J. Abrams, einen knapp 40-jährigen, aufstrebenden Regisseur, der bisher nur durch Fernsehserien („Alias“, „Lost“, „Felicity“) auf sich aufmerksam gemacht hat. Abrams kehrt wieder ein wenig mehr zu den Wurzeln des ersten Teils zurück. Er übertreibt nicht ganz so, wie es John Woo in „M:I:2“ getan hat. Leider geht das aber nicht zu Gunsten der Story. Diese ist nämlich noch nichtssagender als jene beim zweiten Teil. Was aber wirklich nervt sind einerseits – wie schon beim Vorgänger – zahlreiche Ungereimtheiten und Erklärungsmängel in der Geschichte, andererseits ist es die schmalzige, am Ende schon hoffnungslos kitschige Liebesgeschichte.

Action, Action, Action.
Nun aber die gute Nachricht: Wen stört das schon bei einem Film wie diesen? Hier geht es doch wohl eher um gute Action und die wird en masse geboten. Kamera, Schnitt und Effekte sind voll in Ordnung. Auch die schauspielerischen Leistungen sind durchwegs solide und glaubhaft. Mit Philip Seymour Hoffman, der sich gerade eben erst seinen Oscar für die beste Hauptrolle in „Capote“ abholen durfte, ist ein absoluter Glücksgriff für die Rolle des Bösewichts gelungen. Gegen sein Spiel schaut Filmheld Tom Cruise natürlich eher blass aus. Aber um schauspielerische Leistung geht es hier ja ebenfalls nicht und die – großteils selbst gemachten – Stunts hat der Scientologe durchwegs sehr gut hinbekommen.

Fazit:
„Mission Impossible“ im „Alias“-Format: Ein guter Actioner, der aber von der Story her einige Schwachstellen bietet.

-> Review by Highlander

Wertung: 7 von 10